Heuschrecken und InvestmentsDie Welt ist schon manchmal verrückt. Ganz verrückt wird es dann, wenn Banker wie Herr Ackermann, die 25% (der neueste Plan war sogar 40%) Rendite machen wollen, nach dem Staat rufen, um ihre eigenen Fehler zu kaschieren (Ackermann ruft Staat zu Hilfe). Mal abgesehen davon, dass man einem Manager, der dauerhaft eine so hohe Rendite erreichen will, eigentlich jeglichen Sinn für Realität absprechen muss. Den Vogel hat aber jetzt meiner Meinung nach der Chef von Blackstone abgeschossen... Die Welt ist schon manchmal verrückt. Ganz verrückt wird es dann, wenn Banker wie Herr Ackermann, die 25% (der neueste Plan war sogar 40%) Rendite machen wollen, nach dem Staat rufen, um ihre eigenen Fehler zu kaschieren (Ackermann ruft Staat zu Hilfe). Mal abgesehen davon, dass man einem Manager, der dauerhaft eine so hohe Rendite erreichen will, eigentlich jeglichen Sinn für Realität absprechen muss. Den Vogel hat aber jetzt meiner Meinung nach Schwarzman, der Chef von Blackstone, abgeschossen. Blackstone ist die weltweit größte Beteiligungsgesellschaft. Nach Müntefering nennt man solche Firmen zumindest in Deutschland allgemein Heuschrecken. Nun habe ich nichts gegen Beteiligungsgesellschaften und Blackstone gehört sicher zu den gemäßigteren Hedgefonds, schließlich ist man schon einige Zeit z.B. bei mit 5% an der Telekom beteiligt, aber wie es scheint gelten für Blackstone selbst andere Gesetze als für Unternehmen, an denen Blackstone beteiligt ist. Seitdem Blackstone an die Börse gegangen ist, hat sich der Aktienkurs nahezu halbiert. Für eine Firma, die nur ein Ziel hat, nämlich Aktienkurse so schnell wie möglich in die Höhe zu treiben, um Profit zu machen, hört sich der Appell von Schwarzman, man solle Blackstone als langfristige Investition sehen, schon seltsam an. Aber was tut man nicht alles, um eigenes Unvermögen zu erklären. |
Flexi tree menuHauptmenu
|
